SG Monstab/Starkenberg
1.SV Post Gera16
2.SV Rositz15
3.SG Monstab/Starkenberg13
4.FSV Meuselwitz12
5.SSV Traktor Nöbdenitz11

SG Monstab/Starkenberg II
8.SV Eintracht Fockendorf II3
9.SV Zehma 2
10.SV Rositz II2
11.SG Monstab/Starkenberg II0
12.LSV Altkirchen II0

Stand 24.09.2017

 

TSV lädt zum Probetraining ein!

Wir laden alle ein, die Interesse auf neue sportliche Herausforderungen als Ausgleich zum Alltag haben. Wir legen viel Wert auf ein gutes Team, wo der Spaß am Fussball nicht fehlen darf. Schreib uns einfach eine kurze Mail, wann du Zeit für ein Probetraining hast und lerne uns kennen.

Wir freuen uns auf dich!

 

Stadion

"Landstadion der Freundschaft" Monstab

Am 01. August 1948 riefen, der Zentralrat der Freien Deutschen Jugend und der Bundesvorstand des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes auf: 'in allen Dörfern, Städten und Großbetrieben Sportgemeinschaften ins Leben zu rufen ..."

Monstab griff sofort diesen Aufruf auf und am 20. April 1949 erfolgte in Monstab der erste Spatenstich. Der Sportplatz wurde auf der oberen Kippe, nördlich des Dorfes, gebaut.
"Die Begeisterung aller Einwohner von Monstab war groß, konnten sie doch nun mehr erstmalig einen eigenen Sportplatz erbauen." (Zeitungsbericht aus dem Jahre 1979 zum 30. bestehen von VK H. Reimann) am 27. April gründete man den SG- Monstab. Die Monstaber bildeten mit Unterstützung der damaligen MTS Rositz eine Betriebssportgemeinschaft auf dem Land, als erste des Kreises, der geschaffene Sportplatz reichte nicht mehr aus.

In der Chronik der Sportvereinigung Traktor Monstab von Karl Pretzer ist zu lesen: "Unsere BSG hatte sich nach ein paar Jahren zahlenmäßig und auch leistungsmäßig gesteigert. Der alte Platz auf der Kippe reichte für größere sportliche Veranstaltungen nicht aus, er entsprach auch nicht den geforderten Abmessungen. Hieraus entstand die Idee, ein neues Sportgelände zu errichten. Im Frühjahr 1954 wurde uns ein Gelände von rund 2 Hektar, nach Absprache mit den Bauern sowie der LPG, in einer Gemeindevertreter Sitzung übergeben."

Am 18.05.1955 türmten sich große Erdmassen auf. Die ersten Erdbewegungen wurden von mehreren Raupenfahrzeugen des Werkes Zechau vorgenommen. Das vorgesehene Spielfeld wurde gepflügt und von mehreren Sportfreunden in Kleinarbeit planiert.

Am 12.06.1955 wurde das Spielfeld eingesät. Bis Ende 1955 wurde an der Laufbahn gearbeitet.

1956 war ein weiteres arbeitsreiches Jahr beim Bau des Sportgeländes. Am 31.03.1956 hob man die gesamte Laufbahn aus, setzte Begrenzungsplatten und fuhr 22 Eisenbahnwaggons Schlacke heran. 1957 begann das letzte Jahr zum Aufbau des Stadions. Durch gute Witterungsbedingungen konnte am 1. Februar Sonntag der 1. Einsatz wieder starten. Die Sportbegeisterten arbeiteten teilweise bis Mitternacht, was hoch anzuerkennen ist.

Im April wurde der Termin für die Einweihung festgelegt und zwar der 09.- 11. August 1957.

Die Arbeiten überstürzten sich förmlich. Bis zum 01.08.1957 konnten 150 Freunde für den Bau gewonnen werden. Mit der Fertigstellung der Barriere und des Podestes an der 100 m Geraden wurden die Arbeiten planmäßig beendet. Man dankte der Freiwilligen Feuerwehr, dem Volkschor, dem Kleingartenverein der Gemeindevertretung, der FDJ, der LFG, der MTS, den Sportfreunden, die durch ihren selbstlosen Einsatz es ermöglichten, dass der Termin der Übergabe eingehalten werden konnte.

Von 1954- 1957 wurden für dieses Sportgelände über 10 000 freiwillige Aufbaustunden geleistet, aus Sport- Toto- Mitteln (7 300 Mark). 20 Sportfreunde leisteten über 100 Stunden, wie Karl Petzer mit 622 und Etzold H. mit 465 Stunden. 20 weitere Sportfreunde leisteten zwischen 40 - 100 Stunden beim Bau des Sportgeländes.

Endlich war es am 9.August soweit. "In einer würdigen Feierstunde erhielt die Monstaber Sportanlage den Namen "Landstadion Freundschaft".

An zwei Tagen, begünstigt durch das schöne Wetter, wickelt sich ein reger Sport betrieb ab. Den stärksten Zuspruch hatte mit über 3 000 Zuschauern das Fußballfreundschaftsspiel (Toto- Spiel) zwischen "Motor Altenburg" (DDR. Liga) und SC 'Aktivist' Brieske (Oberliga). Anschließend fanden im Freien mit Boxern aus Altenburg, Schmölln, Torgau und Mutschen gute Kämpfe statt. Hierzu hatten sich 300 Zuschauer eingefunden.
Am Sonntag früh bestanden die Lauf- und Sprunganlagen ihre Bewährung. 50 Wettkampfer ausverschiedenen BSG erkämpften im Dreikampf um den Sieg. Nachmittags fand die Weihe statt. Der 12-jährige H.-J. Räßler sprach den Weiheakt. Turnerische Übungen an den Geräten (Motor Altenburg) und zwei Fußballspiele unserer Mannschaften gegen die BSG 'Traktor' Kröbern und Leipzig vervollständigten das Programm.

Unsere Einwohner und Bewohner der umliegenden Orte erlebten das bisher größte sportliche Ereignis auf dem Lande, und sie dankten es durch ihren regen Besuch an allen Veranstaltungen. Darüber hinaus fand unsere BSG lobende Anerkennung im gesamten Kreisgebiet.

(Aus der Chronik der Sport Vereinigung Traktor Monstab)

18.10.2012
Hintergrundgrafik Fußball